Über NAYANDA – Ein Gespräch mit dem Gründer Eric
Ein ehrliches Gespräch mit Eric, dem Gründer von NAYANDA, über den Wunsch, Bleibendes zu schaffen, die Liebe zum Material und die Kunst, mit kleinen Dingen große Emotionen zu wecken.
„Wenn ich gehe, soll etwas bleiben.“
„Ein eigenes Unternehmen von Grund auf aufzubauen – das war schon immer mein Lebensplan“, erzählt Eric.
„Ich wollte etwas schaffen, das meine Kinder eines Tages übernehmen können. Etwas, das weiterlebt.“
Der Name NAYANDA stand dabei schon lange fest. „Er kam mir schon vor über zehn Jahren in den Sinn. Er klang weich, edel und geheimnisvoll – genau so, wie ich mein späteres Unternehmen sehen wollte. Erst später erfuhr ich, dass es ein indischer Mädchenname ist. Ein schöner Zufall – und gleichzeitig Bestätigung, dass der Name richtig war.“
Von der Idee zum Herzensprojekt
Bevor NAYANDA entstand, gab es viele Ideen, aber keine, die wirklich erfüllte.
„Es war wie bei Geschenken – viele Möglichkeiten, aber selten etwas, das wirklich berührt. Irgendwann stellte ich fest: Wir schenken ständig Dinge, die zwar nett sind, aber keinen bleibenden Wert haben. Eine Tasse, ein Kissen, ein T-Shirt – sie alle bringen kurz Freude, landen aber schnell im Regal.“
Mit NAYANDA wollte Eric das ändern.
„So edel und stilvoll der Name klingt, so sollten auch die Produkte sein: persönlich, hochwertig und langlebig. Geschenke, die regelmäßig Freude bereiten und Erinnerungen tragen – und die, im besten Fall, mit der Zeit immer schöner werden.“
„Leder ist ein Material mit Geschichte.“
Warum gerade Leder?
„Leder ist ein eindrucksvolles, ehrliches Material“, erklärt Eric.
„Jedes Stück hat bereits eine eigene Vergangenheit, bevor wir es veredeln. Kein Leder gleicht dem anderen – und genau das macht es so besonders. Schon bevor es durch eine Gravur personalisiert wird, ist es einzigartig. Mit der Gravur wird es dann persönlich.“
Ein weiterer Grund ist die Natürlichkeit des Materials:
„Viele Lederarten werden mit den Jahren besser. Sie entwickeln Charakter, genau wie der Mensch, der sie benutzt.“
Mehr als Handwerk: Eine emotionale Brücke
Auf die Frage, was Personalisierung für ihn bedeutet, muss Eric nicht lange nachdenken:
„Es ist eine emotionale Brücke. Die Gravur ist nur das Werkzeug, das hilft, Gefühle zu transportieren. Ich will nicht sagen: ‚Hey, ich habe an dich gedacht‘ – sondern: ‚Hey, ich habe an DICH gedacht.‘“
Doch Emotion allein reicht nicht. „Damit diese Gefühls-Post funktioniert, braucht es Qualität, Genauigkeit und Liebe zum Detail. Nur dann entsteht etwas, das wirklich Bestand hat.“
Respekt vor Material und Mensch
Bei NAYANDA wird jedes Produkt einzeln geprüft.
„Wir arbeiten mit Naturmaterialien – kleine Abweichungen gehören dazu. Das sind keine Fehler, das ist die Natur, das Zeichen von Echtheit. Unsere Aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass jedes Stück, das die Werkstatt verlässt, unserem Anspruch gerecht wird.“
Und wenn etwas technisch nicht möglich ist?
„Dann sagen wir das ehrlich. Wenn ein Foto für eine Gravur ungeeignet ist, informieren wir den Kunden und bieten Alternativen an. Nur so bleibt die Qualität, die NAYANDA ausmacht, erhalten.“
Der Antrieb: Leidenschaft und Ausdauer
Was Eric antreibt, ist schnell erklärt:
„Zum einen mein Lebensplan. Zum anderen der Moment, wenn ich die fertigen Produkte in den Händen halte – das begeistert mich jedes Mal aufs Neue. Und ja, ein Stück weit ist es auch Ehrgeiz. Aufgeben habe ich nie gelernt.“
Zukunft mit Herz und Hand
Wie es weitergeht, entscheidet das Leben.
„NAYANDA wächst organisch. Natürlich träume ich davon, irgendwann aus der kleinen Werkstatt in eine große Halle zu ziehen und ein Team von drei bis fünf Mitarbeitern zu haben. Aber es soll immer ein echtes Familienunternehmen bleiben – mit persönlichem Kontakt und echter Handarbeit. Ob das in fünf oder zehn Jahren passiert, ist zweitrangig.“
Persönlich. Besonders. NAYANDA.
Auf die Frage, was NAYANDA für ihn bedeutet, lächelt Eric und sagt schlicht:
„Ihre Frage beschreibt genau unseren Slogan: Persönlich. Besonders. NAYANDA.“